12.04.2017 Hör doch mal, was klopft denn da im Ei?

Eins, zwei, drei, vier.......... nein insgesamt 27 Küken erblickten kurz vor Ostern bei den

„Lonetal- Fröschen“ das „Licht der Welt“...... jetzt aber mal unsere "Küken Geschichte" von Anfang an ...

..... einige Wochen vor Ostern kamen den Kindern und uns Erzieherinnen die Idee, bei uns im

Kindi Küken auszubrüten.

Dazu war natürlich einiges zu besorgen: wie etwa ein Brutapparat, eine Wärmelampe ,

Schierlampe (um die Eier zu durchleuchten) , das nötige Fachwissen, und das wichtigste natürlich 40 befruchtete Hühnereier.

Dann war es endlich soweit: 23 Tage vor unseren Osterferien (damit nicht etwa ein Küken in den Ferien schlüpft) wurden die Weichen für die Geburtsstunde unserer Lonetal-Küken gelegt. Zuvor wurden alle von unseren Vorschulkindern anhand eines selbstgemalten Zeitplanes in die richtige „Brüt-Vorgehensweise“ unterwiesen. Dieser Plan zeigte uns genau an, wann die Eier gedreht, oder auch befeuchtet werden mussten.

Daraufhin legte jedes Kind "sein Ei" behutsam und andächtig in den Brüter.

Nach einigen Tagen war der große Moment: Im abgedunkelten Raum durchleuchteten wir mit

einer Schierlampe unsere Eier, um nachzusehen, ob sich darin Küken entwickelten. Und siehe

da.... in fast allen Eiern konnten wir schwarze Punkte (Küken) und auch Blutäderchen entdecken!

Da herrschte natürlich eine große Aufregung bei unseren kleinen „Lonetal Fröschen“! In den nächsten zwei Wochen wurden die Eier von den Kindern regelrecht "begluckt " und "betütdelt". Dann ..... vier Tage vor dem errechneten Geburtstermin sahen wir einige Eier wackeln .... die Spannung stieg .. und das erste Küken schlüpfte doch tatsächlich außerhalb der Kindergartenzeit ...

In der Nacht aber folgte ein Küken dem anderen, und am Morgen wurden unsere Kinder mit

fröhlichem zarten Gepiepe von 12 Küken erwartet. Somit lag unsere Kindergartenalltag regelrecht brach, weil unsere Kükenmuttis und Papis ja ausschließlich mit ihrem Nachwuchs beschäftigt waren. Stunde um Stunde folgten weitere Küken und wir hatten tatsächlich die Möglichkeit beim "Schlüpfen" live dabei zu sein. Wobei hier anzumerken ist, dass sich die Kinder vorbildlich und sehr rücksichtsvoll verhalten haben.

Die Kinder überlegten jedoch schon " Ihre" Küken zu beschriften, um sie dann mit nach Hause nehmen zu können um ihre Familien damit zu beglücken.

Wir konnten die Kinder dann aber doch überzeugen, dass die Küken gerne unter ihresgleichen

aufwachsen und auch viel Platz und einen Stall brauchen.

Nach den Ferien werden die Küken noch eine Weile bei den Kindern im Kindergarten bleiben.

Dann steht jedoch der große Umzug nach Ballendorf bevor: In den eigens für unsere Küken gebauten Stall. Aber wir sind uns sicher, dass wir unsere Küken dort auch einmal besuchen werden.